Willkommen

Dies ist Ihr pers?nlicher Bereich des Projekts ?Meine Oper“. Hier aktualisieren Sie Ihre pers?nlichen Daten, Ihre Profileinstellungen, Ihr Passwort und/oder melden Sie sich ab.

Ihre Anwendungen im Administrations-/Redaktionsbereich
Auf, Auf [takt]!

Die Zauberfl?te

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Fr 14.08.2020 - 19:30 Uhr
25,00 €

Informationen zum Werk

Gro?e Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder
Uraufführung am 30. September 1791 in Wien
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 24. September 1991

empfohlen ab 10 Jahren

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen übertiteln

3 Stunden / Eine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Besetzung

Musikalische Leitung

Daniel Carter

Inszenierung

Günter Kr?mer

Bühne, Kostüme

Andreas Reinhardt

Sarastro

Tobias Kehrer

Sprecher

Noel Bouley

1. Priester

Stephen Bronk

2. Priester

J?rg Sch?rner

K?nigin der Nacht

Rainelle Krause

2. Dame

Karis Tucker

Papagena

Meechot Marrero

Papageno

Philipp Jekal

Monostatos

Burkhard Ulrich

1. Geharnischter

Clemens Bieber

2. Geharnischter

Patrick Guetti

Zum Inhalt

Prinz Tamino wird von einem wilden Drachen bedroht. In letzter Minute retten ihn drei geheimnisvolle Frauen, Abgesandte der K?nigin der Nacht. Als der Vogelf?nger Papageno auftaucht und sich mit der Heldentat brüstet, bestrafen sie ihn. Dem Prinzen überreichen sie ein Bild von Pamina, der Tochter der K?nigin, die vom Herrscher des Sonnentempels, Sarastro, gefangen gehalten wird. Tamino verliebt sich in sie. Da erscheint die K?nigin selbst und befiehlt ihm, zusammen mit Papageno Pamina zu retten. Eine Zauberfl?te soll ihn vor Gefahren schützen, der widerstrebende Papageno erh?lt ein magisches Glockenspiel. Von drei Knaben geführt, machen sich die beiden auf den Weg zu Sarastros Burg. W?hrend Tamino von den Burgw?chtern zweimal zurückgewiesen und beim dritten Mal darüber belehrt wird, dass Sarastro nicht der grausame Despot sei, als den ihn die K?nigin hingestellt hat, findet Papageno Pamina und versucht mit ihr zu fliehen. Ihren Bewacher Monostatos kann er zwar mit Hilfe des Glockenspiels in Schach halten, aber das Erscheinen Sarastros macht alle Anstrengung zunichte. Papageno, Pamina und Tamino müssen in Sarastros Tempel bleiben. Sie werden aufgefordert, sich lebensgef?hrlichen Prüfungen zu unterziehen. Als erstes müssen sie schweigen lernen, ein vor allem für Papageno schwieriges Unterfangen. Als ein altes Weiblein daherkommt, h?lt er es nicht mehr aus und fragt sie nach ihrem Namen. Mit einem Donnerschlag verschwindet sie wieder. Papageno tr?stet sich mit Speis und Trank, die den beiden auf wundersame Weise serviert werden, nur Tamino schweigt und spielt auf seiner Fl?te. Pamina kommt und ist verzweifelt, weil Tamino nicht mehr mit ihr spricht. Ihre Mutter hat zuvor vergeblich versucht, sie zum Mord an Sarastro zu überreden. Als sie ihrem Leben ein Ende machen will, entrei?en ihr die drei Knaben den Dolch und führen sie zu Tamino. Beide durchschreiten, von der Fl?te geschützt, Feuer und Wasser, und haben damit alle Prüfungen bestanden. Unterdessen wünscht Papageno in seiner Einsamkeit das alte Weib wieder herbei und verspricht ihr, ?solange sich nichts Besseres findet?, sie zur Frau zu nehmen. Da verwandelt sie sich pl?tzlich in ein junges, hübsches M?dchen, aber die Zeit ist noch nicht gekommen, sie wird ihm wieder entrissen. Vor Verzweiflung will er sich das Leben nehmen, doch die drei Knaben erinnern ihn an das Glockenspiel. Sein Klang ruft Papagena herbei, und beide tr?umen von einer glücklichen Zukunft. Auch das andere Paar ist glücklich: Tamino und Pamina werden in die Gemeinschaft der Eingeweihten aufgenommen und verherrlichen die Ideale von Natur, Weisheit, Vernunft. Nur die K?nigin der Nacht nimmt ein b?ses Ende: Als sie versucht, mit ihrem Gefolge in den Tempel einzudringen, wird sie von den M?chten der Finsternis verschlungen.

Mozarts ZAUBERFL?TE, die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum, das vielschichtige Meisterwerk in der ungew?hnlichen Mischung aus Wiener Volkstheater und Freimaurermysterium, M?rchen und Mythen, gibt uns bis heute R?tsel auf: Haben Mozart und sein Textdichter Schikaneder mitten im Werk die Fronten gewechselt zwischen der K?nigin der Nacht und Sarastro? Ist nicht Misstrauen angezeigt gegenüber der allzu heilen Priesterwelt und ihrer Ideologie, die die Welt einteilt in Gut und B?se? Gibt es nicht sogar Spuren einer Distanz zwischen Text und Musik, wie von manchen Mozart-Spezialisten vermutet wird? Gleichwohl ist es gerade die Musik, die die Widersprüche der Handlung ins Welthafte erhebt. Sie denunziert ihre Figuren nicht, sondern verleiht ihren Konflikten eine existentielle Dimension. Ohne sie würde die Oper wie ein irrationales M?rchen klingen.

Unterstützer

Mit Unterstützung des F?rderkreises der Deutschen Oper Berlin e.V.

男女做爰高清免费视频